Luftaufnahme von Reiskirchen

Ortsteile

Die Ortsteile der Gemeinde Reiskirchen im Überblick

Wie der Name schon sagt, musste erst einmal gerodet werden, bevor sich zwischen 800 und 1100 die ersten Menschen in Bersrod niederlassen konnten, denn Siedlungsraum war knapp.

In Urkunden des Klosters Wirberg aus der Zeit von 1266–1286 wird der Ort „Birnesrode“ erstmals erwähnt. Allerdings ist genau die Urkunde mit der Erwähnung undatiert und nicht mehr im Original erhalten. Da nicht bekannt ist, in welchem Jahr zwischen 1266 und 1286 die Urkunde ausgestellt wurde, muss das letztmögliche Datum der Ausstellung der Urkunde als Ersterwähnung gewählt werden. Der Ort wird später auch noch mehrmals in Urkunden des Klosters Arnsburg erwähnt. 1489 verkauft das Kloster Arnsburg den Grünberger Antonitern seinen Besitz zu Bersrod.

Bersrod war eines der Dörfer im Busecker Tal. Das Gebiet des Busecker Tals bildete einen selbstständigen Gerichtsbezirk, der erst 1827 aufgelöst wurde, als die Gerichtsbarkeit auf den Hessischen Staat überging.

Die ältesten Schriftstücke, die in der Gemeinde Reiskirchen je gefunden wurden, stammen aus Bersrod. Es handelt sich hauptsächlich um Rechnungen an die Kirche aus den Jahren 1575 bis 1630. Die Rechnungen galten seit über 80 Jahren als verschollen und waren zuletzt 1913 in einem von einem Pfarrer als Heimatmuseum eingerichteten Raum in der Bersröder Schule aufbewahrt worden. 2002 wurden die Unterlagen an die Kirche übergeben.

Früher war „Kuckuck“ der Spitzname der Bersröder, die aber ganz offensichtlich Spaß verstehen. Sie haben nämlich in den Stein des Brunnens am Lindenplatz einen Kuckuck einmeißeln lassen und so allen Spöttern den Wind aus den Segeln genommen.

Backhaus Burkhardsfelden

Burkhardsfelden liegt auf einer Anhöhe und auf deren höchstem Punkt steht die evangelische Kirche, sodass sie schon von Weitem zu erkennen ist. Der Ort war neben Reiskirchen und Bersrod eines der ehemaligen Taldörfer im Busecker Tal.

In einer Schenkungsurkunde von 1150, die allerdings einen Zusatz von späterer Hand erhielt, wurden mehrere Personen aus Burkhardsfelden von einem gewissen Adalbert und seinen Söhnen Friedrich und Konrad als zinspflichtige in die Dienste des Stifts Schiffenberg übergeben. Bei dieser Quelle ist sich die Forschung allerdings nicht einig, ob es sich um eine Fälschung handelt. Da Burkhardsfelden im Jahr 1210 in gleich drei Urkunden des Klosters Arnsburg auftaucht, geht die offizielle Ersterwähnung auf dieses Jahr zurück. Die Mönche des Klosters besaßen einen Hof im Ort. Von der ursprünglichen Klosteranlage ist nichts erhalten, allerdings wurde ein neues Herrenhaus auf dem Gelände des sogenannten „Brühlhofs“ errichtet. Aus einer Schiedsurkunde von 1238 zwischen dem Kloster Arnsburg und einem Ritter Rudolf von Burkhardsfelden erfahren wir, dass sich in Burkhardsfelden eine Ritterfamilie etablierte. Sie erhielt das Patronatsrecht einer Kapelle am Friedhof, der späteren Kirche.

Das Turmdach der Kirche, eine „welsche Haube“, ist ein Dach in Form einer Glocke. Diese Art der Turmbedachung war in der Renaissance (1420–1550) bei Kirchen und Rathäusern sehr beliebt. Ein sehr schmales Spitzbogenfenster gehört mit zu den ältesten Gebäudeteilen, ebenso alt dürfte das romanische Taufbecken und die Altarplatte sein. Die Mehrzahl der Bilder entlang der Empore und an der Kanzel stammen aus dem 18. Jahrhundert.

Der Hexenprozess der Else Schmidt von Burkhardsfelden erregte 1672 großes Aufsehen. Die sogenannte Schul-Else wurde wegen Hexerei vor das Buseckerthalgericht gestellt. Sie wurde beschuldigt, einen Knaben verzaubert und in Gegenwart des Teufels umgetauft zu haben, bei Hexentänzen gewesen zu sein, Mäuse gezaubert, einen Mann mit Branntwein und eine Frau mit Sauerkraut zu Tode gehext sowie einer Jungfer Haarausfall angezaubert zu haben. Trotz der Beteuerung ihrer Unschuld wurde sie der Folter ausgesetzt und später in ein Gefängnis gesteckt. Erst ein Beschluss einer höheren Rechtsfakultät im Jahr 1674 bestätigte, dass der Angeklagten Unrecht geschehen sei. Sie möge entlassen werden, doch man legte ihr nahe, sich woanders niederzulassen.

Burkhardsfelden war eines der ersten Dörfer in Oberhessen, das einen Kindergarten hatte. Die Frau des Gutbesitzers von Winnerod, Elisabeth Zimmer, besaß ein Haus in Burkhardsfelden und stiftete es im Jahr 1875 für die „Kinderschule“. Die Einrichtung ist der zweitälteste Kindergarten im Landkreis Gießen.

Kirche Ettingshausen

Da in der Umgebung von Ettingshausen Hügelgräber aus der Bronzezeit (2300–800 v. Chr.) gefunden wurden, kann man davon ausgehen, dass es bei seiner Ersterwähnung am 4. April 1286 schon lange bestand.

Zwar sind aus den Jahren 1200–1220 Urkunden vorhanden, die bekunden, dass das Stift Wetter ein Mannlehen von 1 Hufe in Iterchusen besaß, aber bei diesem Iterchusen ist nicht ganz sicher, ob es sich um das hiesige Ettingshausen handelt. Bei der Urkunde von 1286 handelt es sich um eine Urkunde von einem Propst vom Kloster Wirberg, in welcher er bekundet, dass er die Einkünfte seiner Mühle zu Ettingshausen dem Kloster übertragen habe.

Ettingshausen, der südliche Ortsteil von Reiskirchen, wird schon zur Wetterau gezählt und unterstand im Mittelalter dem Gericht Münster (heute Laubach-Münster). Es gehörte eine Zeit lang zu dem Haus Solms-Lich und ging 1806 mit der gesamten Grafschaft Solms-Hohensolms-Lich an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Ettingshausen ist als reines Gewanndorf angelegt. Als Gewann bezeichnete man den Teil einer Flur, der für die Dreifelderwirtschaft ausgelegt war.

Die Ettingshäuser Kirche wurde als Wehrkirche etwa 1260 erbaut und diente nicht nur dem Gottesdienst, sondern auch dem Schutz der Bürger. Im Inneren sind das große, farbige Fenster hinter dem Altar und das spätgotische Tonnengewölbe des Kirchenschiffes besonders sehenswert. An der Kanzel sind künstlerisch wertvolle Gemälde der zwölf Apostel aus der Zeit des Barock (1600–1720) angebracht.

Zu Ettingshausen gehört auch die Flugplatzsiedlung. Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde für Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Osten zur neuen Heimat. Der namensgebende nahe Flugplatz hat während des Krieges militärischen Zwecken gedient. Heute befindet sich südlich der Flugplatzsiedlung ein Sonderlandeplatz der Flugplatzhaltergemeinschaft Gießen-Ost.

Kirche Hattenrod

Hattenrod, am Südhang des Josollertals landschaftlich sehr schön gelegen, ist als „Rodung des Hatto“ wahrscheinlich zwischen 800 und 1100 entstanden.

Erstmals Erwähnung findet Hattenrod in einer Urkunde vom 9. März 1226, in der die örtlichen Adeligen Siegfried und Diemar von Hattenrod als Zeugen einer Schlichtung auftreten. 1293 verkauft Siegfried II., Sohn des Ritters Werner von Hattenrod, dem Kloster Arnsburg zwei Höfe in Hattenrod. Dies markiert den Beginn des Überganges der Ortschaft in den Besitz des Klosters. Kaum zweihundert Jahre später, im Jahr 1489, verkauft das Kloster Arnsburg seinen Besitz in Hattenrod den Antonitern zu Grünberg, die bereits seit 1459 den Zehnten in Hattenrod besitzen.

Das systematische Aufkaufen von Besitz und Rechten in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts durch Graf Philipp von Solms-Münzenberg führt schließlich dazu, dass Hattenrod gegen 1526 komplett in den Besitz des Grafen übergeht. Seit 1787 gehört Hattenrod als Anteil an der Herrschaft Münzenberg zur Grafschaft Solms-Hohensolms-Lich im Amt Lich. 1806 fällt Hattenrod mit der gesamten Grafschaft Solms-Hohensolms-Lich an das Großherzogtum Hessen.

Die evangelische Kirche von Hattenrod wurde vermutlich im 14. Jahrhundert erbaut, musste aber 1947 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Der Glockenturm, der wohl aus dem Jahr 1706 stammt, ist noch erhalten. Der Neubau des Schiffes wurde Ostern 1952 eingeweiht. Hattenrod war somit die erste Gemeinde des Landkreises, die in der Nachkriegszeit den Neubau einer Kirche durchgeführt hat.

Kirche Lindenstruth

Im Tal der Wieseck, an der Durchgangsstraße von Reiskirchen nach Grünberg, liegt Lindenstruth in einem seit Urzeiten besiedelten Gebiet. Es wurden Schmuck und Gerätschaften aus der Urnengräberzeit (1200–800 v. Chr.) gefunden, und es muss auch eine Gießerwerkstatt in dieser Zeit gegeben haben.

1234 gehört Lindenstruth als Amtsdorf zum landgräflichen Amt Grünberg und wird erstmals in einer Urkunde genannt. Viele Einwohner hat Lindenstruth nie gehabt. 1830 waren es 231, und bei der Volkszählung des Großherzogtums Hessen von 1890 lebten hier 318 Menschen in 62 Häusern.

Es sind nur noch wenige Reste erhalten, die darauf hinweisen, dass die freundliche kleine Kirche in Lindenstruth mittelalterlichen Ursprungs ist. Ein in die Außenwand eingemauerter Stein trägt eine Inschrift, die als Baujahr 1370 angibt, und dieses Baujahr gibt auch die Gedenkplatte an, die anlässlich der 750-Jahr-Feier von Lindenstruth gefertigt wurde. Die Kirche ist das älteste noch erhaltene Gebäude von Lindenstruth.

Kirche, Pfarrhaus und Hirtenhaus (Heimatmuseum) Reiskirchen

Reiskirchen hat sich über die Jahrhunderte hinweg von einem kleinen, landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einer lebendigen Gemeinde entwickelt. Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass Reiskirchen erstmals im Jahr 975 in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto II. als „Richolueschiricha“ erwähnt wurde. Da es allerdings bei Wetzlar einen Ort gleichen Namens gibt und beide Orte um 975 in derselben Grafschaft lagen, ist es unsicher, auf welchen Ort sich diese Urkunde bezieht. Nach gegenwärtigem Forschungsstand gilt das Jahr 1238 als Datum der Ersterwähnung von Reiskirchen. In einer Urkunde des Klosters Arnsburg von Oktober 1238 fungiert ein „Siffridus plebanus de Richoluiskirchen“, also ein Pfarrer namens Siegfried von Reiskirchen, als Zeuge in einem Vergleich. Das Datum der Ersterwähnung ist jedoch keinesfalls gleichbedeutend mit einem Gründungsjahr für Reiskirchen. Der Ort existierte sehr wahrscheinlich bereits vor dem Jahr 1000.

Im Mittelalter war die Region Teil des Busecker Tals. Die Ganerben von Buseck verfügten über die hohe Gerichtsbarkeit über das reichsunmittelbare Busecker Tal. Ab 1576 zählte das Territorium zur Landgrafschaft Hessen-Marburg, und ab 1604 ging das Gebiet an Hessen-Darmstadt, wobei die Ganerben bis 1826 die Gerichtsherren des Tales blieben.

Von der „von Richolf gestifteten Kirche“ sind nur noch die Grundmauern des Chorturms aus der Zeit um 1300 erhalten. Im Jahre 1613 kam es in der Osternacht zu einem großen Brand, der auch die Kirche zerstörte. Sie wurde in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. 1769 wurde ein neuer, steinerner Turm errichtet und das Kirchenschiff vergrößert. Auch die Kanzel stammt aus dieser Zeit. Das Schiff ist zwar in der Anlage Spätbarock, hat aber viele klassizistische Stilelemente und war für seine Zeit sehr modern. Die Orgel und die Emporen wurden 1889 eingebaut. Die Bilder an den Emporen stammen von 1771 und zeigen biblische Szenen, die vier Evangelisten und die zwölf Apostel.

Im Zuge der Gebietsreform wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Reiskirchen, Hattenrod, Saasen und Winnerod am 31. Dezember 1970 freiwillig zu einer Großgemeinde fusioniert. Am 1. April 1972 kam Burkhardsfelden hinzu, und am 1. Januar 1977 folgten Bersrod, Ettingshausen und Lindenstruth.

Heute zeichnet sich Reiskirchen durch ein aktives Gemeindeleben, geprägt von Traditionen und moderner Infrastruktur, aus und bietet seinen Bewohnern eine hohe Lebensqualität.

Dorfplatz Saasen

Saasen verwöhnt seine Einwohner mit Ruhe. Es gibt keinen Durchgangsverkehr, denn die Bundesstraße liegt einige hundert Meter entfernt. Dazu kommt noch die schöne Lage im Wiesecktal, die dazu einlädt, sich hier niederzulassen.

Da die Ersterwähnungsurkunde von Saasen undatiert ist, richtet sich die Ersterwähnung nach dem Zeitraum des gesamten Urkundenbandes zwischen 1111 und 1137. In der Geschichtswissenschaft wird das jüngste Datum für eine Ersterwähnung herangezogen, sodass sich 1137 als offizielles Ersterwähnungsdatum ergibt.

Zu Saasen gehört neben Bollnbach auch der Wirberg, die einzig nachweisbare, ehemalige Burg in der Großgemeinde. 1148/1149 wurde aus der Burg ein Kloster, das aber im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) zerstört wurde. Die heutigen Bauten sind später entstanden. Der Dorfplatz von Saasen, umrahmt von schönen Fachwerkgebäuden, wurde mit einem Bachlauf in einer gepflegten kleinen Anlage und einem Kinderspielplatz zu einem echten Schmuckstück.

Die Geschicke von Bollnbach waren immer eng mit dem ehemaligen Kloster auf dem Wirberg verknüpft. Kirchlich gehört der Wirberg heute zu Grünberg. In einer Urkunde des Erzbischofs von Mainz aus dem Jahre 1148 ist von einem an das Kloster angrenzenden „Gut Bullenbach“ die Rede. So werden es wohl doch die Bullen gewesen sein, die dem Ort seinen Namen gaben.

Die malerische Evangelische Kirche zu St. Veits Berg wurde 1080 errichtet. Es sind noch romanische Bauteile aus der Zeit um 1250 erhalten. Neben der Kirche, im damaligen Schulhaus, wohnte zur Zeit Lessings, genauer gesagt in den Jahren 1734 bis 1785, der als „Kalendermann vom Veitsberg“ bekannt gewordene, mathematisch und naturwissenschaftlich bewanderte Jacob Conrad Justus. Er war hier Dorfschulmeister und unterrichtete die Kinder aus Saasen und Lindenstruth.

Ein Bild, das die Kirche in Winnerod zeigt.
Kirche Winnerod

Eine Kirche, ein Hofgut und ein paar Häuser, umgeben von Wiesen und Wäldern, landwirtschaftlich überaus reizvoll im Tal zwischen Burgwald, Sengkopf und Walbersberg gelegen, das ist Winnerod.

Winnerod wurde erstmals 1252 erwähnt, war aber wahrscheinlich, wie das nahe Lindenstruth, schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Bronzefunde aus der Latène-Zeit (jüngere Eisenzeit 500–15 v. Chr.) sprechen dafür. Winnerod hatte nicht nur als Kirchdorf Bedeutung, sondern auch als „Malstätte“ (nach dem mittelhochdeutschen Wort „mahel“ für Gerichtsstätte). Außerdem war Winnerod „sedes“, das heißt ein Sendgerichtssprengel, ein Pfarrort, an dem das geistliche Gericht mehrmals im Jahr zusammentrat, um die würdige Verwahrung des Altarsakraments, die Einhaltung der hohen Feiertage, die Entrichtung der Zehnten und Opfer sowie die Verwendung des Kirchengutes zu überprüfen.

Das ehemals adlige Hofgut mit seinen Wirtschaftsgebäuden und dem dreigeschossigen Fachwerk-Herrenhaus steht heute unter Denkmalschutz. Der Freiherr von Zwierlein ließ das Herrenhaus 1800/01 errichten. Es gehört zu den größten Fachwerkbauten im Umkreis von Gießen. Der Südtrakt dieses Gutshofes bietet heute einem Golfclub und einem Restaurant Platz.

Die Kirche von Winnerod wird 1250 erstmals in einer Urkunde des Klosters Arnsburg genannt, ist zu diesem Zeitpunkt aber schon alt. Sie besteht aus einem spätromanischen Langschiffbau und einem romanischen Chor. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Eigenkirche, die von der Adelsfamilie des Gutshofes von „Wynderode“ als Begräbnisstätte erbaut wurde. Auf der Südseite der Kirche sind alte Grabplatten angebracht. Eine Besonderheit stellt der unmittelbar bei der Kirche befindliche Friedhof dar.

In der Kirche ist das romantische Taufbecken aus Lungstein mit Rundbogenfried zu finden. Das vorhandene Grabdenkmal zeigt den 1580 gestorbenen Ebert von Windhausen mit seiner Frau Margaretha, eine geborene von Nordeck zur Rabenau. Das Denkmal aus rotem Sandstein ist während der Renaissance entstanden. Ein vorhandener farbiger Doppelstein stellt Johann von Windhausen (gestorben 1629) und seine Ehefrau Adelheid, geb. von Selbach, dar. Weiterhin faszinieren die farbenprächtigen Fenster in der Winneröder Kirche.