Gemeindeportrait
Mit etwa 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie insgesamt acht Ortsteilen ist Reiskirchen eine lebendige und vielfältige Gemeinde im Herzen des Landkreises Gießen. Eingebettet in eine reizvolle Landschaft zwischen Vogelsberg und Wetterau bietet unsere Gemeinde eine hohe Lebensqualität, ein reges Vereinsleben und eine gute Anbindung an die Städte Gießen und Frankfurt.
Die urkundliche Ersterwähnung von Richoluiskirchen stammt aus dem Jahr 1238. Der Ursprung des Namens wird von dem Erbauer der Kirche abgeleitet: „von Richolf gestiftete Kirche“.
Am 31. Dezember 1970 fusionierten die damals eigenständigen Gemeinden Reiskirchen, Hattenrod, Saasen und Winnerod zu einer Großgemeinde. Am 1. April 1972 folgte die Gemeinde Burkhardsfelden. Am 01. Januar 1977 kamen die Gemeinden Bersrod, Ettingshausen und Lindenstruth hinzu.
Das Gemeindewappen
Mit Urkunde vom 08.11.1974 wurde der Gemeinde Reiskirchen vom Hessischen Minister des Inneren die Genehmigung zur Führung des Wappens erteilt.

Das Wappen wurde vom Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt entwickelt. Für die Gitterlinien gab man folgende Erklärung: Es gab (bei der Entwicklung des Wappens) keine Anknüpfungsmöglichkeiten an bedeutende geschichtliche Ereignisse und der mittelalterliche Eigenname (Richolf oder Ruchelin) der dem Ort vermutlich seinen Namen gab, lässt sich heraldisch nicht darstellen. Also ging man vom heutigen Namen aus, denn Reis oder Reuse bedeutet so viel wie Netz. Durch Reiskirchen fließt die Wieseck und bringt so die Verbindung zum Fischereiwesen.
Die Beschreibung des Wappens lautet:
„In einem schwarzen von goldenen Streifen netzartig geteilten Wappen-Schild eine mit einem roten Kirchturm belegte silberne Spitze.“