Kolumne des Bürgermeisters 06|26
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 15. März diesen Jahres fanden nicht nur die Kommunalwahlen statt. Für mich war es aus einem anderen Grund ein besonderer Tag, weil ich am 15. März seit genau einem Jahr als Ihr Bürgermeister tätig sein darf. Nach wie vor erfüllt es mich mit großer Demut und Dankbarkeit dieses Amt ausüben zu können. Das Jahr verging sehr schnell, hatte einiges an Veränderungen, Überraschungen und Herausforderungen parat.
Für die vielen Gespräche, Anregungen, Kommentare und Hinweise in diesem ersten Jahr möchte ich mich bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, der Kindergärten und des Bauhofes für Ihre herzliche Aufnahme und die engagierte Mitarbeit. Vieles, was wir bisher initiiert, umgesetzt und auf den Weg gebracht haben, war nur Dank des großen Engagements des gesamten Teams möglich. Dafür meinen ganz herzlichen Dank!
So haben wir unter anderem die Öffentlichkeits- und Informationsarbeit der Gemeinde gestärkt und ausgebaut, das Serviceangebot unter anderem durch eine Online-Terminvergabe mit der Möglichkeit auch am Donnerstagnachmittag einen Termin zu vereinbaren, erweitert.
Außerdem sind viele Projekte beschleunigt und in ein neues Stadium gebracht worden. Die Erschließung des Baugebietes Beune in Burkhardsfelden hat begonnen, die Bebauungspläne für die Ortslage in Winnerod, das Neubaugebiet in Lindenstruth und für den Neubau von Mehrfamilienhäusern in Reiskirchen sind beschlossen. Für Gewerbegebiete in Reiskirchen haben wir wichtige Weichen gestellt. Für den Neubau der Kindertagesstätte in Ettingshausen haben wir die Baugenehmigung erhalten und die Arbeiten werden noch in diesem Jahr starten, der Anbau der KiTa Saasen läuft planmäßig und für unseren Komplex Bauhof/Feuerwehr haben wir die Fachplanungen beauftragt und bereiten den Bauantrag vor. Auch einige, vermeintlich kleinere, Maßnahmen, wie zum Beispiel die Fahrradabstellanlage vor dem Bürgerhaus in Reiskirchen, der Weg auf dem Friedhof in Bersrod oder aber der Start in die kommunale Wärmeplanung sind Dinge, die wir umsetzen konnten.
An einigen weiteren Stellen haben wir wichtige Weichen gestellt und Grundsatzentscheidungen getroffen, die im Moment vielleicht noch nicht sichtbar sind, aber langfristig Wirkung entfalten werden. Besonders auch innerhalb der Verwaltung. Daher möchte ich auch hier wieder um Verständnis bitten, dass einiges dauern wird, wir Prioritäten setzen müssen und nicht alles auf einmal umgesetzt werden kann. Seien Sie sich aber sicher, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch ich persönlich jeden Tag zum Wohle der Gemeinde Reiskirchen und der Bürgerinnen und Bürger arbeiten und das Bestmögliche aus den Rahmenbedingungen herausholen möchten.
Herzliche Grüße
Tobias Breidenbach
Bürgermeister