Bedarf an privatem Wohnraum ist groß

Reiskirchen. Erfreulicherweise ist die Bereitschaft, Wohnungen für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine anzubieten, in Reiskirchen groß. Aber auch der Bedarf an Unterkünften ist ungebrochen; dies wird auch noch eine Weile so andauern. Täglich kommen Menschen an, die auf der Suche nach einer neuen Bleibe sind. Idealerweise sollten die Wohnungen auch für einen längeren Zeitraum zur Verfügung gestellt werden können. Um den Hilfesuchenden aus der Ukraine ein vorübergehendes Zuhause bieten zu können, bittet Bürgermeister Kromm die Einwohner um Unterstützung und um Meldung entsprechender Wohnungsangebote.  

Private Angebote immer erst bei Wohnraumbörse melden

Um Doppelmeldungen von Wohnungen möglichst zu vermeiden, bittet die Gemeinde Reiskirchen und der Landkreises Gießen, diese direkt an die Wohnraumbörse des Landkreises zu melden. Ebenso kann der Landkreis auch Fragestellungen der Wohnungsgeber zum großen Teil beantworten. Bevorzugt sollen Angebote per E-Mail direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gemeldet werden. Der Fachdienst Migration des Landkreises Gießen nimmt diese Angebote auf und gibt diese gebündelt an die jeweiligen Kommunen weiter. Die Kommunen prüfen die Bedingungen vor Ort und stimmen Zeitpunkt und Details der Unterbringung mit den Anbietern ab.

Die Gemeinde rät ankommenden ukrainischen Staatsangehörigen, sich immer erst bei der zuständigen Ausländerbehörde, beim Landkreis Gießen registrieren zu lassen. Alle wichtigen Informationen erfährt man unter dem Link https://www.lkgi.de/gesundheit-und-soziales/3861-informationen-zur-aufnahme-von-menschen-aus-der-ukraine. Hier besteht auch die Möglichkeit, vorab eine Online-Aufenthaltsanzeige auszufüllen. Bürgermeister Kromm bedankt sich für die bisherige Unterstützung und ist zuversichtlich, dass „wir auch in Reiskirchen noch mehr tun können“.