„Friedhöfe sind ein viel besuchter Ort, und das muss nicht zwangsläufig nur zum Zwecke der Grabpflege eines Angehörigen der Fall sein. Gerade ältere Menschen halten sich hier gerne auf, um die Stille zu genießen oder auch um sich an den zum Teil kreativen Grabgestaltungen zu erfreuen. So erfüllt der Friedhof auch gewissermaßen die Funktion eines Parks“, beschreibt es Bürgermeister Kromm in einer Pressemitteilung.

Für die Gemeinde Reiskirchen ein Grund mehr, auf die Sicherheit, insbesondere die der Wege zwischen den Gräbern, zu achten. Als zuständige Verwaltung sei sie dazu aber auch verpflichtet. Um dieser Pflicht nachzukommen, lasse die Gemeinde jährlich die Standfestigkeit aller Grabsteine von einem von ihr beauftragten Sachverständigenbüro überprüfen. Der anfangs noch sichere Stand eines Gedenksteins könne durch die wechselnden Witterungsverhältnisse oder durch das Absinken des Erdreiches im Laufe der Zeit nachlassen, heißt es weiter.

Stelle sich heraus, dass sich ein Stein gelockert hat, werde ein Aufkleber an den betreffenden Stein angebracht, mit dem Hinweis für die Angehörigen oder pflegeberechtigten Personen, diesen Mangel durch eine Fachfirma unverzüglich beseitigen zu lassen. Denn dann gehe von den, in der Regel sehr schweren Grabmälern, eine akute Gefährdung für die Besucher durch ein mögliches Umkippen des Steins aus. Die diesjährigen Kontrollen würden am 11. und 12. Mai  durchgeführt.

Die Gemeindeverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger aus den vorgenannten Gründen um Verständnis für diese Maßnahme. Bei Rückfragen könne man sich gerne an das Bauamt unter der Tel.-Nr. 06408-959035 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.