Landkreis weist auf Verbot von Mitnahmeangeboten hin

Landkreis Gießen. Der Erste Mai steht bevor und so manch ein Verein hat sich überlegt, Speisen und Getränke zur Mitnahme anzubieten – beispielsweise die sogenannte „Wurst to go“. Die Veranstalter begründen dies mit den bestehenden Hygieneregeln für Gastronomie und Eisdielen.

Landrätin Anita Schneider weist darauf hin: „Ein solcher Vergleich hinkt nicht nur am Maifeiertag. Essens- und Getränkestände stehen im klaren Widerspruch sowohl zur dritten als auch zur vierten Corona-Verordnung des Landes Hessen.“

Derartige Aktivitäten entwickeln sich zu einem Anziehungspunkt für Personen, was mit Blick auf das Kontaktminimierungsgebot unbedingt zu vermeiden sei. Gesundheitsdezernent Hans-Peter Stock ergänzt: „Auch sind Vereine weder als Eisdielen noch als Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes zu bewerten. Hinzu kommt, dass Zusammenkünfte in Vereinen ausdrücklich untersagt sind.“