In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Wettenberg sind die umfangreichen Pflegearbeiten im Reiskirchener Waldgebiet „Am Nonn“ vorerst beendet worden, so dass die Waldwege für die Waldbesucher wieder frei gegeben werden konnten, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Reiskirchen.

Bereits zu Pfingsten mussten in diesem von Besuchern sehr beliebten Naherholungsgebiet Bergahorne gefällt werden, die von der Rußrindenkrankheit befallen waren. Außerdem mussten Fichten aufgearbeitet werden, die wegen der Trockenheit sowie durch Borkenkäferbefall abgestorben, als auch durch Sturm geschädigt waren.

Während der Pflegearbeiten stellte sich heraus, dass weitere Bäume gefällt werden mussten, um gerade Spaziergänger nicht zu gefährden. Betroffen waren in diesem Bestand drei Buchen, von denen 2 bereits abgestorben waren und eine weitere litt an einer Pilzerkrankung.

„Es ist gut, dass wir die Wanderwege für die Bevölkerung wieder frei geben konnten“, freut sich Bürgermeister Dietmar Kromm, der aber auch darauf hinweist, dass die Waldflächen außerhalb der Wege nicht betreten werden dürfen, „da dort noch Holz liegt, an dem sich der Rußrindenpilz befinden kann“. Auf Empfehlung der Forstlichen Versuchsanstalt soll das geschlagene Holz dort im Wald verrotten. Man habe Hinweisschilder an neuralgischen Punkten aufgestellt, die ebenfalls darauf aufmerksam machen sollen. „Wir bitten die Bevölkerung, insbesondere Familien mit Kindern, um Beachtung“, erklärt Kromm abschließend.