Dringend benötigter Wohnraum soll entstehen
Städtebaulicher Vertrag unterzeichnet
Reiskirchen. Nicht nur Bauland, sondern gerade auch Wohnungen sind im ländlichen Raum gefragt. Häufig stoßen Kommunen und Investoren auf vielfältige Herausforderungen. Sei es die Verfügbarkeit von Bauland oder planungsrechtliche Hindernisse. In Reiskirchen hoffen Gemeinde und die ortsansässige Firma Grün+Scherer diese Problematik in einem Fall gelöst zu haben. So haben die Beteiligten vor einigen Tagen den städtebaulichen Vertrag für das Baugebiet „Vor dem Nonn-1.Änderung“ unterzeichnet.
Der Satzungsbeschluss wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 10.12.2025 gefasst. Somit sind alle planungsrechtlichen Erfordernisse erfüllt und die Entwicklung kann voranschreiten. Steffen Grün und Waldemar Scherer betonen: „Wir freuen uns sehr, dass wir in der Gemeinde Reiskirchen nun dieses Projekt umsetzen können und zeigen damit, dass wir in Wohnraum investieren wollen.“
Damit gehen die Projektbeteiligten den nächsten Schritt, um in Reiskirchen vier 6-Familien-Häuser bauen zu können. Dafür erwirbt die Firma Grün+Scherer ein Grundstück der Gemeinde und übernimmt die Erschließung und den Bau der Häuser. Bereits 2020 beschloss die Gemeindevertretung einen Aufstellungsbeschluss für das Gebiet, auf welchem zuvor Geflüchtete untergebracht waren. Nach ersten Überlegungen zum Bau einer KiTa wurde das Verfahren gestoppt, da man andere Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung gefunden hatte. Im Jahr 2024 wurde dann die Wiederaufnahme des Verfahrens und der Verkauf des Grundstücks beschlossen. „Durch unsere zentrale Lage und die Unternehmen in unserer Gemeinde haben wir einen Bedarf an Wohnungen. Leider konnte in den letzten Jahren die Schaffung von Wohnraum diesem steigenden Bedarf nicht mithalten. Daher freue ich mich, dass hier nun Wohnungen in Reiskirchen geschaffen werden“, so Bürgermeister Tobias Breidenbach.
Ein Dank gilt auch in diesem Fall der Bauabteilung der Gemeinde Reiskirchen, die in enger Zusammenarbeit die notwendigen Schritte nach der Wiederaufnahme des Verfahrens 2024 ergriffen hat, um die Voraussetzungen für eine rasche Entwicklung des Gebietes und damit der Schaffung von Wohnraum in der Gemeinde zu schaffen. Der Beginn der Arbeiten ist für das erste Quartal 2026 geplant.
