Durch Corona kleinere Teilnehmerzahl und Warteliste

Die Coronazeit ist für die Planung der diesjährigen Ferienspiele in Reiskirchen für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Umso mehr sei man froh, dass trotz der daraus resultierenden Einschränkungen ein abwechslungsreiches und tolles Ferienspielprogramm auf die Beine gestellt werden konnte. „Mit viel Freude und guten Ideen ist es uns auch in diesem Jahr wieder gelungen, gemeinsam mit Vereinen, KooperationspartnerInnen und KursleiterInnen, ein vielfältiges und interessantes Angebot zusammen zu stellen. Wir sind uns sicher, für jeden etwas anbieten zu können“, fasst Sebastian Stumpf von der Reiskirchner Jugendpflege die Arbeit der letzten Wochen zusammen.

Das diesjährige Motto laute: „Survival Camp Saasen – jetzt beginnt dein Abenteuer!“ Man freue sich, ein durchaus vielfältiges Programm anbieten zu können. Die Angebote seien an die aktuelle Lage angepasst und Betreuer sowie Veranstalter über die notwendigen Regelungen und Hygienemaßnahmen aufgeklärt. Dazu habe man extra für die Ferienspiele in Reiskirchen ein komplettes Hygienekonzept erstellt, das durch einen Leitfaden zum Verhalten vor Ort ergänzt werde.

Das Angebot umfasse unter anderem das Kennenlernen von Therapiehunden des Roten Kreuzes, ein Rasenmäher-Rennen, einen Inliner-Workshop, das Erstellen einer Zeitung, die Erkundung des Waldes unter fachkundiger Anleitung, meisterliche Experimente, kontaktarme Sportspiele, einen ganz besonderen Kino-Abend, Kreativangebote mit Malen, Basteln und Batiken und natürlich dürfe eine Schatzsuche auch nicht fehlen. Außerdem sei eine Übernachtung in eigenen kleinen Zelten geplant – „Dabei muss natürlich das Wetter auch mitspielen“, so der Jugendpfleger voller Enthusiasmus.

In einem zweiten Abschnitt der Ferienspiele seien ein Musik-Workshop mit Trommeln und eine Reihe anderer Instrumente, das Reiten auf einem Ponyhof, eine gemeinsame Radtour und ein Besuch im Tennisklub vorgesehen. „Als ein Highlight werden wir einem Imker über die Schulter schauen und einiges über die fleißigen Bienen in Erfahrung bringen“, so Stumpf.

Man bittet um Verständnis, dass in diesem Jahr allgemein Fahrten zu umliegenden Attraktionen nicht stattfinden könnten, das lasse die aktuelle Corona-Lage einfach nicht zu, da solche Fahrten Planungssicherheit bedürfen und es schade wäre, kurzfristig absagen zu müssen.

„Die Teilnehmerzahl wurde auf Grundlage der geltenden Corona-Regeln und des limitierten Platzes in den Zelten, dieses Jahr auf 64 Kinder begrenzt. Die Resonanz und der Bedarf der Eltern ist groß, alle Plätze sind bereits vergeben und die Warteliste füllt sich langsam“, so die Gemeinde Reiskirchen in ihrer offiziellen Stellungnahme.