Nachdem es bei der Satzungsänderung zur Erhöhung der Wassergebühr im Jahr 2009 zu erheblichen Kommunikationsproblemen gekommen ist, hat sich die Gemeinde Reiskirchen in einem Mediationsverfahren verpflichtet, die Informationspolitik mit einem Bürger­beteiligungsverfahren zu verbessern, wenn gebührenrelevante Satzungsänderungen durch die Gemeindevertretung beschlossen werden sollen.

Nach § 47 d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sind Lärmaktionspläne in der Umgebung von Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3 Mio. Kraftfahrzeugen und Haupteisenbahnstrecken von über 30.000 Zügen im Jahr aufzustellen, alle fünf Jahre zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten.

Die Kommunen des Teilraums Nord nehmen ab 2020 an dem Gemeinwesenprojekt „DABEISEIN in den Gießener Lahntälern“ teil. Ziel ist die stärkere Beteiligung von Menschen aller Altersstufen an kommunalen Entscheidungsprozessen, sowie die Bekämpfung von Demokratie- und Menschenfeindlichkeit.

Das Bundesmeldegesetz (BMG) räumt den Einwohnerinnen und Einwohnern die Möglichkeit der Eintragung einer oder mehrerer Datensperren im Melderegister ein.
Einmal jährlich hat die Meldebehörde die Einwohnerinnen und Einwohner darüber durch ortsübliche Bekanntmachung zu unterrichten.

Wiederholt musste die Gemeinde Reiskirchen feststellen, dass Abfälle in den Abfallgruben der Friedhöfe landen, die dort nicht hingehören.

 

Bekanntmachung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs.2 BauGB

In der Vergangenheit wurde die Verwaltung der Gemeinde Reiskirchen mehrfach von Tierschützern kontaktiert, die um den Erlass für eine „Katzenverordnung“ gebeten haben. Hintergrund dieser Verordnung solle das Tierwohl der Katzen sein, da diese von ihren Besitzern meist nicht kastriert würden. Die Tierschützer begehren, dass sie, durch die Satzung geschützt, freilaufende Katzen einfangen, kastrieren und tätowieren dürfen. Die Kosten für diese Registrierungs- und Kastrationsmaßnahmen trügen wohl die Tierschützer.

Im Rahmen des Nordkreis-Tourismuskonzeptes wurde die Segwaytour Reiskirchen „Golf & Genuss“ in Kooperation zwischen dem Golfpark Winnerod, der Fa. seg-4-you.de und der Gemeinde Reiskirchen zur Erweiterung des kulturellen und touristischen Angebotes in der Gemeinde Reiskirchen entwickelt.

Die Gemeinde Reiskirchen kann aktuell Schlagabraum im Gemeindewald im Bereich der Gemarkung Reiskirchen anbieten. Die Aufarbeitung kann und darf erst ab Oktober erfolgen. Die Preise belaufen sich wie folgt:

  • Hartlaubholz (vorwiegend Buche) 25 € / rm einschl. MwSt.
  • Fichte 10 € / rm einschl. MwSt.

Der Schlagabraum muss schriftlich vorbestellt werden. Dazu ist das Formular der Gemeinde Reiskirchen zu benutzen und ein Nachweis über den Motorsägen-Lehrgang beizufügen.

Wir verweisen darauf, dass grundsätzlich kein Anspruch auf die Zuteilung von Schlagabraum besteht, da die vorhandene Menge durch den durchgeführten Holzeinschlag begrenzt ist.

Die Gemeinde Reiskirchen weist weiter daraufhin, dass bei allen Motorsägearbeiten vollständige Schutzausrüstung zu tragen ist. Diese besteht aus Helm mit Gehör- und Gesichtsschutz, Schnittschutzhose, Schnittschutzstiefel und Arbeitshandschuhen.

Für Rückfragen können Sie sich gerne an unseren Fachbereich (Tel. 06408-959036), wenden.

Die aktuellen Richtlinien für die Arbeit im Wald sowie das Bestellformular finden Sie hier:

pdf.pngRichtlinien für die Arbeit im Walde

pdf.pngVordruck Bestellungen

 

Ansprechpartner bei der Gemeinde Reiskirchen:

Fachbereich III
Telefon 06408 / 959036

 

Eintrag aus 2020: Hessen-Forst: Verkehrssicherungsarbeiten im Gemeindewald Reiskirchen

In den letzten Wochen wurden umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen im Gemeindewald Reiskirchen durchgeführt. Darunter versteht man das Fällen von kranken oder abgestorbenen Bäumen, die durch Trockenheit oder Schädlingsbefall so Schaden genommen haben, dass von ihnen eine akute Gefahr für Fußgänger, Anwohner oder den Straßenverkehr ausgeht.

Nach den Dürrejahren 2018 und 2019 sind viele Bäume krank oder im Absterbeprozess. Oft sind ungewöhnlich viele Totäste in der Baumkrone zu finden, die Gefahr durch herabstürzende Äste hat erheblich zugenommen.

An mehreren Standorten in Reiskirchen musste Hessen-Forst Bäume aus diesen Gründen entfernen. So wurden am Sportplatz Ettingshausen und in unmittelbarer Nähe der Wohnhäuser am Waldrand zahlreiche abgestorbene und schief stehende Bäume gefällt.

Am Waldrand südlich von Hattenrod, am „Stümpling“, mussten bedauerlicherweise ebenfalls Fichten und eine dicke Buche gefällt werden. Im Bereich von Reiskirchen war im Buchwald ein Arbeitsschwerpunkt am Wasserhochbehälter, wo zahlreiche tote Fichten standen. Auch am Ortsrand von Reiskirchen, am „Nonn“, war die Fällung der abgestorbenen Fichten im Bereich der angrenzenden Gärten nicht zu vermeiden.

In einem weiteren Arbeitsgang muss das Holz von einem Harvester, einer speziellen Holzerntemaschine, bearbeitet werden, sobald der Holzverkauf gesichert ist.

Die Arbeiten wurden von einem Forstunternehmer aus Mücke durchgeführt, der sich bereits in der Vergangenheit als sehr zuverlässig erwiesen und bewährt hat.

 

 

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