Immer wieder erreichen das Ordnungsamt Reiskirchen Beschwerden über Hundekot, der Gehwege und anderweitige Flächen verunreinigt.

In letzter Zeit mussten wir allerdings feststellen, dass mancher Hundehalter / manche Hundehalterin sogar Friedhöfe und Kinderspielplätze als sog. „Hunde-Toilette“ ansieht,

obwohl man gerade für diese Orte annehmen sollte, dass der Respekt vor den Verstorbenen bzw. den trauernden Hinterbliebenen und die Rücksichtnahme auf den spielenden Nachwuchs ein solches Verhalten verbietet.

Insbesondere der Friedhof im Ortsteil Ettingshausen und der Spielplatz im Ortsteil Burkhardsfelden sind hier momentan ganz besonders betroffen.

Wir möchten daher nochmals alle Hundehalter / Hundehalterinnen auf die Satzung über die Reinhaltung der öffentlichen Straßen und über das Verbot missbräuchlicher Benutzung öffentlicher Einrichtungen der Gemeinde Reiskirchen hinweisen.


Konkret ist es – gem. § 1 Abs. 2 Nr. 5 besagter Satzung – verboten, öffentliche Straßen, Plätze, Gehwege oder Anlagen durch Hundekot verunreinigen zu lassen. Verstöße gegen dieses Verbot können gem. § 3 der Satzung mit einer Geldbuße zwischen 2,56 € und 511,29 € geahndet werden.

Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass es gem. § 7 der Friedhofssatzung generell verboten ist, Hunde auf Friedhöfen mitzuführen. Ausgenommen hiervon sind Blindenhunde. Verstöße können mit einer Geldbuße zwischen 5,00 € und 1.500,00 € geahndet werden.

Für die Spielplätze sind die jeweiligen Zutrittsregelungen im Eingangsbereich zu beachten.

Zumeist ist aber auch hier die Bestimmung getroffen, dass Hunde das Gelände nicht betreten dürfen.

Wir bitten um zukünftige Beachtung!

gez.

Der Bürgermeister

als örtliche Ordnungsbehörde

der Gemeinde Reiskirchen