Arbeiten des Forstmulchers in vollem Gange

Reiskirchen. Die Maßnahmen zur Wiederaufforstung des Eselswaldes gehen voran. „Die frostigen Tage im Februar boten eine geeignete Witterung, um im Eselswald bei Bersrod auf einer Fläche von rund 2 ha die Arbeiten des Forstmulchers für die kommenden Pflanzungen abzuschließen“, heißt es in einer Mitteilung des zuständigen Försters Schröder der Revierförsterei Reiskirchen.

In einem weiteren Schritt werde ein Holzgatter aus besonders witterungsbeständigem Lärchenholz errichtet. Erst dann könnten die Jungpflanzen durch eine Forstbaumschule gepflanzt werden. Den Hauptanteil der vorgesehenen 14.500 jungen Bäume seien Traubeneichen, heißt es aus dem Revier. In regelmäßigen Abständen werden zwischen Eichengruppen einzelne Hainbuchen und Winterlinden gesetzt. Um später den heranwachsenden Eichen Platz zu schaffen, würden diese sogenannten „dienenden“ Bäume wieder herausgenommen und ihrer Verwendung als Nutz- und Brennholz zugeführt. Mit diesem Verfahren vermeide man, höherwertige Eichen entnehmen zu müssen.

Ideal für das Setzen der jungen Pflanzen ist dafür bedeckter Himmel und leichter Nieselregen. Zwar sei die Bodenfeuchtigkeit Dank der letzten Niederschläge und Schneeschmelzen aktuell in den oberen 25 Zentimetern noch hoch, jedoch befände sich in den darunterliegenden Bodenlagen noch ein großes Wasserdefizit, bedingt durch die Trockenheit der vergangenen Jahre, so HessenForst.