Reiskirchen. Am Morgen des 30.07.2020 wütete in Hattenrod ein Feuer in einem Wohnhaus. Der komplette Dachstuhl ging in Flammen auf. Aufmerksame Nachbarn hatten das Feuer entdeckt und alarmierten die Bewohner und die Feuerwehr. Alle Feuerwehren der Gemeinde halfen und konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Glücklicherweise konnten sich die sieben Bewohner unverletzt aus dem Haus retten, bevor Schlimmeres geschehen konnte.

Doch das Haus war nach dem Brand unbewohnbar und die meisten Gegenstände beschädigt. Also gab es auch sieben Personen, die ihr Dach über dem Kopf und teilweise ihr ganzes Hab und Gut von heute auf morgen verloren hatten. Die Hattenröder halten aber in solchen Situationen zusammen und so wurden neben Sachspenden auch andere Hilfestellungen gegeben. Eine Familie konnte übergangsweise in die Notunterkunft der Gemeinde einziehen. Durch den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Michael Seipp-Wallwaey, wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Spendenbereitschaft war groß, so dass eine Summe in Höhe von 2626 € zusammen kam. Gerne hätte man die Summe den Betroffenen, die sich bei der Gemeinde gemeldet hatten, persönlich übergeben. Durch die Corona - Einschränkungen wird das leider nicht möglich sein. Daher habe man sich entschieden, die Spendensumme zu teilen und an die Brandopfer noch vor Weihnachten zu überweisen. Es bleibt offen, ob es einen späteren Fototermin der Übergabe geben wird. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Michael Seipp- Wallwaey, Bürgermeister Dietmar Kromm und Ortsvorsteher Achim Doebler bedanken sich ganz herzlich bei allen, die für die Brandopfer gespendet haben. Die Geschädigten werden dieses Geld für einen Neustart sicherlich gut gebrauchen können.