In den letzten Wochen wurden umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen im Gemeindewald Reiskirchen durchgeführt. Darunter versteht man das Fällen von kranken oder abgestorbenen Bäumen, die durch Trockenheit oder Schädlingsbefall so Schaden genommen haben, dass von ihnen eine akute Gefahr für Fußgänger, Anwohner oder den Straßenverkehr ausgeht.

Nach den Dürrejahren 2018 und 2019 sind viele Bäume krank oder im Absterbeprozess. Oft sind ungewöhnlich viele Totäste in der Baumkrone zu finden, die Gefahr durch herabstürzende Äste hat erheblich zugenommen.

An mehreren Standorten in Reiskirchen musste Hessen-Forst Bäume aus diesen Gründen entfernen. So wurden am Sportplatz Ettingshausen und in unmittelbarer Nähe der Wohnhäuser am Waldrand zahlreiche abgestorbene und schief stehende Bäume gefällt.

Am Waldrand südlich von Hattenrod, am „Stümpling“, mussten bedauerlicherweise ebenfalls Fichten und eine dicke Buche gefällt werden. Im Bereich von Reiskirchen war im Buchwald ein Arbeitsschwerpunkt am Wasserhochbehälter, wo zahlreiche tote Fichten standen. Auch am Ortsrand von Reiskirchen, am „Nonn“, war die Fällung der abgestorbenen Fichten im Bereich der angrenzenden Gärten nicht zu vermeiden.

In einem weiteren Arbeitsgang muss das Holz von einem Harvester, einer speziellen Holzerntemaschine, bearbeitet werden, sobald der Holzverkauf gesichert ist.

Die Arbeiten wurden von einem Forstunternehmer aus Mücke durchgeführt, der sich bereits in der Vergangenheit als sehr zuverlässig erwiesen und bewährt hat.