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Lindenstruth
Blick auf Lindenstruth und den Burgwald im Frühling
Im Tal der Wieseck, an der Durchgangsstraße von Reiskirchen nach Grünberg, liegt Lindenstruth in einem seit Urzeiten besiedelten Gebiet. Es wurden Schmuck und Gerätschaften aus der Urnengräberzeit (1200-800 v.Chr.) gefunden und es muss auch eine Gießerwerkstatt in dieser Zeit gegeben haben. 1234 gehört Lindenstruth als Amtsdorf zum landgräflichen Amt Grünberg und wird erstmals in einer Urkunde genannt.
Viele Einwohner hat Lindenstruth nie gehabt: 1830 waren es 291 und bei der Volkszählung des Großherzogtums Hessen von 1890 lebten hier 318 Menschen in 62 Häusern. 2004 hatte Lindenstruth 1.024 Einwohner.
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 Schönes Fachwerk in der Untergasse
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 Schönes Fachwerk in der Alsfelder Straße
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Der Teich, ein Idyll hinter dem Feuerwehrgerätehaus
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Es sind nur noch wenige Reste erhalten, die darauf hinweisen, dass diese freundliche kleine Kirche mittelalterlichen Ursprungs ist.
Ein in die Außenwand eingemauerter Stein (Bild unten) trägt eine Inschrift, die als Baujahr 1370 angibt und dieses Baujahr gibt auch die Gedenkplatte an, die anlässlich der 750-Jahr-Feier von Lindenstruth gefertigt wurde. Die Kirche ist das älteste noch erhaltene Gebäude von Lindenstruth. |
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 Teil des gotischen Gewändes |
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Die gotischen Großbuchstaben werden von dem bekannten Reiskirchener Heimatforscher G. E. Köhler, der 2004 mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde, so gedeutet:
MCCLXX ME F(ecit) BERINGER = 1370 hat mich Beringer gemacht |
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